Der Bundestagsabgeordnete für Neustadt – Bad Dürkheim – Speyer, Norbert Schindler MdB, hat gestern gemeinsam mit dem Landratskandidaten der CDU, Herrn Hans-Ulrich Ihlenfeld, und dem Landtagsabgeordneten Dr. Norbert Mittrücker die Firma Julius Glatz Feinpapier GmbH in Neidenfels besucht. Auf Vermittlung der Ortsbürgermeisterin von Neidenfels, Frau Sybille Höchel wurden die Gäste den beiden Geschäftsführern, Frau RAin Nina Ritter-Reischl und Herrn Dipl. - Kfm. Roman Reischl, auf das Freundlichste empfangen.

Die Firma Glatz ist weltweit führend bei Qualität und Absatz von Zigaretten-Feinpapieren. Knapp 520 Mitarbeiter produzieren in den Werken in Neidenfels und Frankeneck Feinstpapiere, zusätzlich wurden 80 neue Arbeitsplätze in Neustadt geschaffen. Damit ist die Firma Glatz einer der bedeutendsten Arbeitgeber im Lambrechter Tal und westlich von Neustadt.

Im Gespräch ging es besonders um die große Sorge, die Herrn und Frau Reischl bei der derzeitigen Diskussion um Energiesteuer und EEG-Umlage umtreibt. Die jetzigen Erleichterungen für energieintensive Betriebe sind neben anderen ein Grund für den Verbleib der Produktion an den hiesigen Standorten.

Die Ausnahmen von der Energie- (oder Öko-) Steuer wurden im Jahr 2000 unter Rot-Grün zur Entlastung der Arbeitgeber bei den Lohnnebenkosten eingeführt. Auch bei der anstehenden Reform des EEG-Gesetzes dürften keine Zusatzbelastungen für produzierende Unternehmen eingeführt werden, so der Tenor der Geschäftsführer der Glatz GmbH.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die Standortpolitik der Gemeinden Frankeneck und Lambrecht.

„Ich habe viele wichtige Impulse für meine politische Arbeit erhalten, vor allem bei den konkreten Auswirkungen von Gesetzesreformen vor Ort. Dies gibt mir gute und konkrete Argumentationshilfen bei künftigen Beratungen im Deutschen Bundestag. Ich wünsche der Firma Julius Glatz GmbH weiterhin viel Erfolg", so Norbert Schindler MdB.